
Für viele Studierende und Berufstätige erscheint ein MBA (Master of Business Administration) als der sicherste Weg zum Erfolg. Aber wie sieht es damit wirklich aus? Sind alle MBAs gleich viel wert? Und sind sie alle der Schlüssel zu einem Job als Top-Manager?
Hier ein Überblick über die angesehensten Abschlüsse
1. Der MBA – zur Erinnerung
Ein MBA oder Master of Business Administration ist ein Abschluss, der sich nicht mehr an Studierende richtet, sondern an so genannte „Juniors“, d.h. berufstätige Nachwuchskräfte, die bereits über ein paar Jahre Berufserfahrung (drei bis vier Jahre) und einen Hochschulabschluss verfügen.
Angeboten werden sie von „Business Schools“ in den USA ebenso wie von europäischen Business Schools.
Allerdings bleiben die Türen auch für Hochschulabsolventen, die ganz frisch von der Uni kommen, nicht komplett verschlossen, denn diese haben ebenfalls die Chance für einen der renommierten MBAs zugelassen zu werden, wenn sie überzeugende und stichhaltige Bewerbungsunterlagen vorweisen können.
MBA-Programme dienen vor allem dazu vielseitig einsetzbare Führungskräfte auszubilden, die in der Lage sind in multinationalen Unternehmen zu arbeiten. Die meisten Interessenten verfolgen mit diesem anspruchsvollen Abschluss mehrere Ziele: die eigene Karriere zu pushen oder in einen völlig neuen Aufgabenbereich oder eine neue Funktion zu wechseln, um sich beruflich zu verändern.
Per definitionem ist ein MBA daher international ausgerichtet und er erscheint vielen als das „Patentrezept“, um einen guten Job zu finden oder in der globalisierten Wirtschaft die Karriereleiter hinaufzuklettern.
Unternehmen suchen Bewerber, die in der Lage sind sich an verschiedene Märkte anzupassen; Absolventen eines solchen MBAs scheinen daher in den Augen der Personalverantwortlichen die optimale Besetzung.
Viele vertreten die Ansicht, dass der MBA-Abschluss (der für manche wirklich der Heilige Gral zu sein scheint
) tatsächlich ein Garant für einen großen Sprung auf der Karriereleiter und natürlich auch für eine dementsprechende Gehaltserhöhung ist.
Viele junge Berufstätige und frische Hochschulabsolventen streben daher nach diesem prestigeträchtigen und weltweit angesehenen Abschluss. Die Hochschulen überbieten sich gegenseitig mit Spitzen-Ausbildungsgängen, aber woran erkennt man, welcher MBA am besten geeignet ist?
2. Auswahlkriterien für den optimalen MBA
Name und Renommee der Hochschule sind ein ganz entscheidendes Auswahlkriterium.
Das Nonplusultra? Machen Sie den Abschluss nicht im eigenen Land, sondern gehen Sie unbedingt ins Ausland, vor allem in den USA oder in Großbritannien findet man die bestplatzierten Studiengänge im internationalen Ranking. Auch zahlreiche europäische Hochschulen bieten angesehene MBAs an, wie etwa die IE Business School in Spanien, das IMD in Lausanne oder auch INSEAD und HEC in Frankreich.
Neben dem Renommee der Hochschule gibt es auch noch weitere Anhaltspunkte für die richtige Wahl, wie z.B. Akkreditierungen: AACSB, EQUIS oder auch das spezielle Label für MBAs, das AMBA-Label.
Das Financial Times-Ranking der 20 besten MBAs weltweit wird Ihnen sicher helfen können eine Entscheidung zu fällen, mit der Sie glücklich werden
3. Der MBA – ein Abschluss mit hohem Mehrwert?
Die Antwort ist und bleibt natürlich JA! Nach Meinung sehr vieler Fachleute kann man vor allem dann einen Mehrwert erzielen, wenn man einen der vier Top-MBAs macht, denn heutzutage liefern sich alle großen Hochschulen ein Wettrennen um den besten MBA und die Personaler und Headhunter haben trotz der vielen Rankings der verschiedenen Programme allmählich auch den Überblick verloren. Seitdem gilt: einen MBA zu haben ist auf jeden Fall ein großer Vorteil, aber damit allein ist es noch nicht getan. Denn die MBAs der schlechter „gerankten“ Hochschulen werden scheinbar immer mehr wie ein normaler Master eingestuft, was natürlich auch immer noch ein sehr ehrenwerter Abschluss bleibt!
Dass ein MBA Auswirkungen auf Ihr Gehalt haben wird lässt sich ganz leicht belegen, aber es erweist sich doch trotzdem als recht schwierig ein paar Prozent Gehaltserhöhung herauszuhandeln. Viele Kriterien spielen dabei eine Rolle; sie sind abhängig von der Branche, in der Sie tätig sind, Ihrem Posten, der Firma, aber auch von der konjunkturellen Lage.
Dennoch bleibt ein MBA eine Art Sesam-öffne-dich, der Ihnen für Ihren beruflichen Aufstieg viele Türen öffnen und damit erheblichen Einfluss auf Ihr Gehalt haben kann, denn ein MBA ist und bleibt ein äußerst hochwertiger Abschluss, mit dem Sie auf sehr verantwortungsvolle Führungsaufgaben vorbereitet werden

















